In der aktuellen Diskussion um die sogenannten Euro-Bonds gehen die Emotionen immer höher. In der Öffentlichkeit stellt sich die deutsche Kanzlerin Merkel noch scheinbar vehement gegen die Anleihen, die von den Euro-Staaten gemeinsam ausgegeben werden und für deren Rückzahlung alle Länder gemeinsam haften müssten.
Doch seit Wochenbeginn kamen Gerüchte auf, nachdem Pläne über so genannte „Elite-Bonds“, die lediglich von den „AAA“-Länder Deutschland, Frankreich, Finnland, die Niederlande, Luxemburg und Österreich ausgegeben werden sollen, diskutiert werden.
Bundeskanzlerin Merkel ließ auch diesmal augenblicks dementieren. So erklärte ein Sprecher des deutschen Bundesfinanzministeriums, das Modell der Elite-Bonds sei auch nicht einmal für Notfälle geplant. Das Ziel der EU-Granden sei letztlich ein anderes: „Wir arbeiten intensiv an einer Stabilitätsunion. […] Hierfür ist eine Vertragsänderung erforderlich, die wir aber schnell erreichen können.“
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